1893
Die erste halbrunde Zuchtperle der Welt
Nach Jahren harter Arbeit produziert Kokichi Mikimoto eine wunderschöne, halbrunde Perle. Eine Meisterleistung, denn es handelt sich um die erste je von Menschenhand gezüchtete Perle.
1899
Das Mikimoto Perlengeschäft wird eröffnet
Das erste Mikimoto Perlengeschäft wird in Tokios elegantem Einkaufsviertel Ginza, in dem die neuesten westlichen Modetrends erhältlich sind, eröffnet. Kokichi Mikimoto beweist schnell sein Können im Schmuckhandel.
1905
Die erste runde Zuchtperle der Welt
Kokichi Mikimoto fährt mit seinen unermüdlichen Forschungen fort und es gelingt ihm, die erste perfekt runde Perle zu produzieren. Kurz darauf trifft er am Ise-Schrein auf Kaiser Meiji und vertraut ihm an: „Ich möchte den Hals jeder Frau auf der Welt mit Perlen schmücken.“
1907
Mikimoto Goldschmiedefabrik gegründet
Fasziniert vom zeitgemäßen Design und den Techniken europäischen Schmucks, gründet Kokichi Mikimoto seine eigene Fabrik, um den einzigartigen Mikimoto Stil zu kreieren. Dabei handelt es sich um Japans erste Schmuckproduktionsstätte in großem Stil, und sie verändert die Welt der Perlenmode.
1913
Das erste Geschäft im Ausland wird eröffnet
Das erste ausländische Mikimoto Perlengeschäft wird 1913 in London eröffnet. Viele weitere folgen bald.
1914
Perlenfarm für schwarze Südseeperlen gegründet
Mikimoto gelingt es 1931 trotz tiefen Gewässern und warmen Temperaturen endlich, in den Austernbänken vor der Insel Ishigaki seine erste Südseeperle zu züchten. Bei dem schimmernden Juwel handelt es sich um eine 10 mm große schwarze Südseeperle.
1926
Fünfstufige Perlenpagode bei der Weltausstellung
Die fünfstufige Pagode, in eleganter Anlehnung an den Horyuji Tempel und mit Mikimoto Zuchtperlen besetzt, erregt viel Aufsehen bei der Weltausstellung in Philadelphia. Sie befindet sich heute im Perlenmuseum auf Mikimoto-Perleninsel.
1927
Treffen mit Thomas Edison
Kokichi Mikimoto besucht den Erfinder Thomas Edison in seinem Haus in New York. Ein bewundernder Edison bemerkt: „Es gibt zwei Dinge, die ich nicht in meinem Labor herstellen kann – Diamanten und Perlen.“
1930
Einladung in den Kaiserpalast
Vom Kaiser als einen der 10 großartigsten Erfinder Japans geehrt, erhält Kokichi Mikimoto, zusammen mit den anderen Erfindern, eine Einladung zum Abendessen in den Kaiserpalast.
1932
Verbrennung minderwertiger Perlen
Seine ethische und künstlerische Hingabe zu Qualität unter Beweis stellend, schaufelt Kokichi Mikimoto vor der Handelskammer von Kobe minderwertige Perlen in ein Feuer. Die in Kobe ansässigen Journalisten verbreiten seine Botschaft in die Welt.
1933
Modell von George Washingtons Residenz bei der Weltausstellung
Mikimoto stellt bei der Weltausstellung in Chicago ein Modell des Landsitzes Mount Vernon zur Schau. Diese wertvolle, mit 24.328 Perlen besetzte Kreation wird dem Smithsonian Institut in Washington, D.C., gespendet, wo es bis heute verbleibt.
1937
„Rad der Pfeile“ bei der Pariser Weltfachausstellung
Yaguruma, eine Schnalle mit austauschbaren Einstellungen, zieht bei der Weltfachausstellung in Paris das Publikum an. Ihr Design ist ein Durchbruch auf dem Gebiet multifunktionalen Schmucks. Nach ihrem Verkauf in Paris verschwindet sie und taucht erst 1989 bei einer Auktion in New York wieder auf.
1939
Nachbildung der Freiheitsglocke bei der Weltausstellung
Mikimoto bildet für die Weltausstellung in 1939 in New York die Freiheitsglocke von Philadelphia nach. Mit 12.250 Perlen und 366 Diamanten bestückt, erhält sie den Spitznamen „Million Dollar Bell“. Die Glocke befindet sich heute im Mikimoto Perlenmuseum.
1954
Marilyn Monroe erhält einen Mikimoto Perlenstrang von Joe DiMaggio
Um seine neue Braut Marilyn Monroe mit einem Geschenk zu schmücken, das ihrer Schönheit gerecht wird, gibt ihr Joe DiMaggio während der Flitterwochen in Japan diesen 40 cm langen Strang aus Akoya-Zuchtperlen. Hier im ovalen Originalkästchen ausgestellt, ist es eines der wenigen „echten“ Schmuckstücke, die sie besaß und schätzte.
1957
Perlenkrone für Kirschblütenfest gespendet
Das nationale Kirschblütenfest in Washington, D.C., ist eine jährliche Veranstaltung, die die Japanisch-Amerikanische Freundschaft feiert, und bis ins Jahr 1912 zurückgeht. Mikimoto kreiert die Festkrone in 1956 und spendet sie dem Festkomitee für die jährliche Krönung der Kirschblütenkönigin.
1969
Mikimoto gewinnt den DeBeers Diamonds International Award
Der Diamond International Award ist die renommierteste Auszeichnung für Schmuckdesign in der Branche. Mit der Brosche „Prelude to Space” gewinnt Mikimoto diesen Preis zum ersten Mal.
1975
Geschäft in New York auf der Fifth Avenue eröffnet
Obwohl schon 1959 ein Mikimoto Perlensalon im New Yorker Kaufhaus Takashimaya eröffnet wurde, ist dies das erste freistehende Geschäft in Manhattan, entlang der modernen Fifth Avenue. 1995 zog das Geschäft in die derzeitige Fifth Avenue Adresse um.
1986
Pariser Geschäft eröffnet
Mikimoto öffnet am Place Vendôme in Paris seine Türen, einer weltbekannten Adresse für exquisiten Luxus.
1995
Geschäft in London eröffnet
Mikimoto eröffnet ein Geschäft in der New Bond Street in London. Direkt am Buckingham Palace gelegen, befinden sich in dieser eleganten Straße viele der besten Juweliere der Welt.
2001
Princess Grace Kollektion
Mit der Princesse de Monaco Rose als Motiv, benannt nach Fürstin Gracia von Monaco, führte Mikimoto diese limitierte Kollektion ein, um das Höchstmaß an eleganter und kultivierter Schönheit zu repräsentieren. Ein Teil des Verkaufserlöses geht an die Princess Grace Foundation – USA, um die Karrieren junger Künstler zu unterstützen.
2002
Pearls in Motion™ Kollektion
Die Kollektion Pearls in Motion™ wird vorgestellt: ein vielseitiges, verspieltes und funktionales Design mit Mikimoto Zuchtperlen, die verschoben werden können, um sich jeder Laune anzupassen. Dank des patentierten Mechanismus kann jede Perle individuell entlang der 18-Karat-Goldkette positioniert werden, wodurch mit einem einzigen Schmuckstück unzählige Effekte kreiert werden.
2002
Kronen für Miss Universe, Miss USA und Miss Teen USA
Das aufwändig gestaltete Design der Mikimoto Kronen, gestaltet mit weißen Südsee- und Akoya-Zuchtperlen und Diamanten, stellt das uralte Symbol des Phönix aus der Asche dar, um Status, Macht und die Vision atemberaubender Schönheit zum Ausdruck zu bringen.
2005
Mikimoto eröffnet Ginza 2 Geschäft
Das neue Geschäft wurde von dem berühmten Architekten Toyoo Ito entworfen und ist schnell zu einem Wahrzeichen von Ginza geworden. Von der geheimnisvollen Anziehungskraft eines Schmuckkästchens und von Perlen und schwebenden Blütenblättern inspiriert, ließ Ito seine Vision in einem Kunstwerk lebendig werden, das jeder Besucher in Ginza erleben muss.
2006
Pasadena Tournament of Roses
Mikimoto schließt sich stolz der Geschichte und Tradition des Pasadena Tournament of Roses® an, indem es die Krone für die Rose Queen® und die Royal Court Diademe entwirft.
2007
Yohji Yamamoto „Stormy Weather“ Kollektion
Mikimoto und Modedesigner Yohji Yamamoto, ein Couture-Modeschöpfer, vereinen ihre Talente in dieser außergewöhnlichen limitierten Schmuckkollektion.
2008
Obidome Ausstellung JAPAN! culture + hyperculture
Das John F. Kennedy Center für darstellende Künste in Washington, D.C., versammelt die besten japanischen Künstler. Mikimoto ist eingeladen, seine historische Sammlung seltener Obi-Gürtelschnallen, oder obidome, auszustellen – eine Art Brosche, die vorn an traditionellen Kimonos getragen wird.
2008
Buch zum 150. Geburtstag
Die von Assouline Publishing herausgegebenen Memoiren „Mikimoto“ erzählen die Geschichte eines Mannes auf der Suche nach dem Geheimnis eines Naturjuwels. Die Veröffentlichung geht einher mit dem 150. Geburtstag von Kokichi Mikimoto.







